
ADHS verändert, wie Selbststeuerung, Antrieb und Umsetzung funktionieren.
Standardansätze greifen deshalb oft nicht — nicht weil sie falsch sind, sondern weil sie an einer anderen Ausgangslage entwickelt wurden. Mein Coaching verbindet einen systemischen Ansatz mit fundiertem ADHS-Wissen und eigener Betroffenheitsperspektive. Der Fokus liegt auf dem, was in deiner konkreten Situation tatsächlich veränderbar ist.
Bei ADHS gelten andere Spielregeln
Absolute Ruhe beim Arbeiten. Mehr Disziplin. Einfach mehr anstrengen. Das sind Ratschläge, die für viele Menschen funktionieren. Für Menschen mit ADHS können sie das Gegenteil bewirken.
Das liegt nicht an mangelndem Willen. Es liegt daran, dass Konzentration und Antrieb bei ADHS unter anderen neurobiologischen Bedingungen entstehen. Was in einer Situation hilft, kann in einer anderen kontraproduktiv sein. Ohne dieses Wissen zieht man schnell den falschen Schluss: dass man selbst das Problem ist.
Keine Methoden von der Stange
Viele Coachings starten mit Lösungen. Du bekommst ein System, eine Methode, einen Plan. Mach A, B, C. Das ist nicht grundsätzlich falsch, aber es greift zu kurz.
Mein Ansatz ist ein anderer. Ich drücke dir keine Werkzeuge in die Hand. Wir schauen zuerst gemeinsam, woran es bei dir konkret hakt. Was sind die Muster? Was verstärkt sie? Welche Bedingungen helfen dir, welche nicht?
Das ADHS-Fachwissen hilft dabei, das richtig einzuordnen. Die Lösungen entwickelst du. Ich bringe den Rahmen, das Wissen und die richtigen Fragen mit. Das Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe — nicht dauerhafte Begleitung und Kontrolle, sondern ein Prozess, nach dem du weißt, wie du dich selbst unterstützen kannst.
Womit kann ich dich begleiten?
Das Coaching orientiert sich an deinem konkreten Anliegen. Drei Bereiche stehen dabei häufig im Mittelpunkt:
Dich selbst besser verstehen
- Verstehen, warum du dich so verhältst, wie du es tust
- Erkennen, unter welchen Bedingungen du besser oder schlechter funktionierst
- Wissen, was du brauchst und wo deine Grenzen sind
- Ein realistisches Selbstbild entwickeln, das zu dir passt
Dich selbst besser managen
- Zeit, Aufgaben und Projekte besser strukturieren
- Konzentration managen statt erzwingen
- Fokus finden, weniger verzetteln, weniger aufschieben
- Vorhaben tatsächlich umsetzen
Dich selbst besser regulieren
- Antrieb und Aktivierung gezielt beeinflussen
- Stressmanagement verbessern
- Gefühle und Stimmungen stabiler steuern
- Impulskontrolle stärken
Meine Perspektive
Ich habe selbst ADHS. Das ist kein Randdetail, sondern der Grund, warum dieser Bereich in meiner Arbeit anders aussieht als bei den meisten anderen Coaches.
Ich weiß nicht nur theoretisch, wo Standardstrategien scheitern. Ich kenne es aus eigener Erfahrung. Das verändert, wie ich Fragen stelle, was ich als relevant erkenne und welche Lösungen am Ende tatsächlich tragfähig sind.
Dazu kommt eine fundierte systemische Coaching-Ausbildung und eine laufende psychologische Wissensbasis. Beides zusammen ist selten.
Was dieses Coaching ist und was nicht
Coaching ist keine Therapie und kein Ersatz für medizinische oder psychiatrische Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt. Wenn therapeutische Unterstützung notwendig ist, wird das im Prozess klar benannt.
Eine formale Diagnose brauchst du nicht. Wer sich in ADHS-typischen Mustern wiedererkennt, ohne bisher diagnostiziert worden zu sein, ist ebenso willkommen. Ausgangspunkt ist immer dein konkretes Anliegen.
- Keine Diagnose erforderlich
- Kein Pathologisieren
- Keine Methoden von der Stange
- Vertraulicher Rahmen
- Systemischer Blick auf Wechselwirkungen
- Eigene Betroffenheitsperspektive des Coaches
Bereit für ein erstes Gespräch?
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob und wie Coaching in deiner Situation sinnvoll ist. Kein Verkaufsgespräch, kein Druck. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.


